Skulpturen der „CULTURA“ – work in progress

Mit dem Sesshaft werden des Menschen entstanden auch die Gärten.  Wikipedia hierzu: „Kultur (von lateinisch cultura ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘) bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. “ So liegt es nahe, im Dialog mit der Natur diese archaischen Tätigkeiten aufzugreifen und mit dem Umfeld der gestalteten Natur, dem Garten, korrespondieren zu lassen. Wird bei der Natur des Menschen heute meist der Jäger und Sammler genannt, ist es Zeit, die Kultur als Natur des Menschen hervorzuheben. Waren, historisch betrachtet, diese Tätigkeiten den „niederen Ständen“ zugeordnet, ist es fraglich, ob diese Geringschätzung heute noch zeitgemäß ist. Wird doch die Besinnung auf die Eigenschaften des Gärtners, z.B. Nachhaltigkeit, Geduld und sorgsamer Umgang mit der Ressource Boden,  entscheidend sein für die Zukunft der Menschheit.

Hier die ersten Skizzen mit ihren Arbeitstiteln:

Ein Igel für den Garten

Ein Igel besuchte unseren Garten im Frühjahr  und schnupperte die Gartenwege entlang. Über den Igel gibt es eine schöne Geschichte: die Igel trafen sich zur Winterzeit untere einem Reisighaufen. Da es sehr kalt wurde, rückten sie eng zusammen, um sich zu wärmen. Als sie sich zu nahe kamen, stachen sie sich jedoch mit ihren Stacheln, so dass sie wieder auseinanderrückten. Da wurde es wieder kalt und sie mussten wieder zusammenrücken. Daran erinnert der Igel, den ich jetzt aus Beton gegossen habe. Da er ein ruppiger Geselle ist, habe ich hier die Oberflächen rau und grob belassen.