Das Atelier-Relief

Das Relief für den Eingang ist fertig und wird im Frühjahr montiert

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Skulpturen der „CULTURA“ – work in progress

Mit dem Sesshaftwerden des Menschen entstanden auch die Gärten.  Wikipedia hierzu: „Kultur (von lateinisch cultura ‚Bearbeitung‘, ‚Pflege‘, ‚Ackerbau‘) bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. “ So liegt es nahe, im Dialog mit der Natur diese archaischen Tätigkeiten aufzugreifen und mit dem Umfeld der gestalteten Natur, dem Garten, korrespondieren zu lassen. Wird bei der Natur des Menschen heute meist der Jäger und Sammler genannt, ist es Zeit, die Kultur als Natur des Menschen hervorzuheben. Waren, historisch betrachtet, diese Tätigkeiten den „niederen Ständen“ zugeordnet, ist es fraglich, ob diese Geringschätzung heute noch zeitgemäß ist. Wird doch die Besinnung auf die Eigenschaften des Gärtners, z.B. Nachhaltigkeit, Geduld und sorgsamer Umgang mit der Ressource Boden,  entscheidend sein für die Zukunft der Menschheit.

Hier die ersten Skizzen mit ihren Arbeitstiteln:

Ein Igel für den Garten

Ein Igel besuchte unseren Garten im Frühjahr  und schnupperte die Gartenwege entlang. Über den Igel gibt es eine schöne Geschichte: die Igel trafen sich zur Winterzeit untere einem Reisighaufen. Da es sehr kalt wurde, rückten sie eng zusammen, um sich zu wärmen. Als sie sich zu nahe kamen, stachen sie sich jedoch mit ihren Stacheln, so dass sie wieder auseinanderrückten. Da wurde es wieder kalt und sie mussten wieder zusammenrücken. Daran erinnert der Igel, den ich jetzt aus Beton gegossen habe. Da er ein ruppiger Geselle ist, habe ich hier die Oberflächen rau und grob belassen.

Abguss von Obst in Beton

Im Mai habe ich über das Abgießen von Obst in Gips berichtet. Jetzt zur Erntezeit stehen wieder reichlich Früchte zur Verfügung und nun soll Apfel und Tomate in Beton gegossen werden, damit diese dauerhaft im Garten ihren Platz finden.

Beim Beton-Guss muss der Anguss quasi auf dem Äquator des Apfels liegen, da ich den Apfel in einem Guss mit Beton füllen muss. Dazu habe ich habe ich Blechstreifen in den Äquator des Apfels gesteckt, da hier die Formen leicht ohne Hinterschnitt zu trennen sind. Der entscheidende Unterschied ist nun die Einbindung des Anguss-Kanals. Dazu steche ich mit einen Apfelstecher ein Loch in den Äquator des Apfels. Dort hinein passt ein Korken, der ca. 2 cm über den Apfel hinausragt. Die dann entstandene Gussform enthält somit ein Loch durch das der Beton in die Gussform gegossen wird. Nach dem Guss kann der Anguss leicht entfernt und die Nähte geputzt werden.

Das Atelier

Für den Tag des offenen Ateliers und Workshops habe ich zwei Räume in der alten Scheune hergerichtet.

Das Atelier befindet sich in unserem Anwesen von 1898. Dieses war über Generationen der Lebensmittelpunkt eines Dorfhandwerkers, Zimmermanns und seiner Familie. Der hintere Teil des Anwesens, früher landwirtschaftlich genutzt, ist heute mein Atelier.

 

Ein Atelierraum befindet sich im Erdgeschoss, der zweite Raum ist über eine Treppe erreichbar.

 

In einer Nische der Dachschräge sind einige Alltagsgegenstände zu sehen, die wir im Laufe der Jahre in Haus und Garten gefunden haben.

 

An folgenden Tagen ist mein Atelier im Rahmen des Kulturprojekt des Landkreises Haßberge geöffnet: